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Freitag, 19. Februar 2021

» Couchsurfing in Saudi-Arabien (Meine Reise durch ein Land zwischen Mittelalter und Zukunft) ; Stephan Orth

"Als Saudi-Arabien erstmals Touristen einreisen lässt, packt Bestsellerautor Stephan Orth sofort den Rucksack. Von Couch zu Couch erkundet er das Königreich und erhält Einblicke in eine verschlossene Gesellschaft, wie sie bisher keinem westlichen Besucher möglich waren. Er wird Zeuge eines radikalen Wandels, sieht Frauen Auto fahren und tanzt mit Zehntausenden beim Wüsten-Rave. Doch jenseits der Glitzerwelt gelten drakonische Strafen, und an der Grenze zum Jemen sind die Bomben nicht zu überhören. Stephan Orth berichtet von seiner bisher aufregendsten Reise."

Die Handlung

Saudi-Arabien öffnet seine Grenzen für Touristen - und Stephan Orth reist in das Land ein, um eine weitere Couchsurfing-Reise anzutreten. Im Vorfeld hat er Kontakt aufgenommen zu verschiedenen Einheimischen, die auf der Couchsurfing-Website angemeldet sind, um eine Reise durch das ihm (und uns) so unbekannte, so ferne und bisher so verschlossene Land zu machen, dieses kennenzulernen, seine Traditionen, Werte, den Alltag der Menschen. Dabei überrascht er die Menschen, die vor ihm wohl noch nie eine Person getroffen haben, die nicht aus dienstlichen Gründen eingereist ist. 
Wie auch in seinen Büchern über die Reisen durch China, Russland und den Iran trifft er auf eine vielfältige Mischung aus Menschen (hauptsächlich natürlich auf Männer), die ihm ihr eigenes Saudi-Arabien zeigen - zwischen Religiosität, Traditionen und dem unaufhaltsamen Weg in die Moderne - und auch geprägt von einer scheinbaren Kritikabwesenheit an der Regierung ihres Landes.
So reist Orth durch die großen Städte ebenso wie durch die Wüste und berichtet von spannenden, widersprüchlichen und teils absurden Begegnungen in diesem eben sehr widersprüchlichen Land.

Die Bewertung

Stephan Orth hat eine weitere Reise angetreten, um ein eher ungewöhnliches Urlaubsland auf recht unkonventionelle Weise kennenzulernen: in dem er die internationale Website Couchsurfing nutzt, mit der er mit Einheimischen Kontakt aufnimmt, um nicht nur auf ihren Sofas eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden, sondern auch das echte Leben kennenzulernen.
Saudi-Arabien ist zum einen ein Land, das erst 2019 seine Grenzen für Touristen öffnete - bis dahin war es unmöglich, als ein solcher ein Visum zu erhalten. Doch die Regierung hat einen maximal offensiven Weg zur Modernisierung des Landes eingeschlagen und dazu gehört auch, den Tourismus ins Land zu holen. Zum anderen ist Saudi-Arabien aber auch in unseren Köpfen mit Grausamkeiten wie dem Mord an Jamal Khashoggi verbunden, mit einem radikalen Islam, mit der Unterdrückung von Frauen. Der Autor ist auf die unterschiedlichsten Menschen auf seiner Reise getroffen und berichtet von diesen Begegnungen ehrlich, aber auch mit einer feinen Prise Humor, so absurd sie manchmal sein können. Dabei versucht er, unvoreingenommen auf Land und Leute zuzugehen, unterschlägt aber die kritischen Momente nicht, die er erlebt und aus den Gesprächen mitnimmt.
Das Buch endet mit einem sich schließenden Kreis: Endlich waren die Grenzen geöffnet, da sorgt Covid-19 dafür, dass sie sich wieder schließen.

4 von 5 Sterne

Donnerstag, 31. August 2017

» Im Zelt: Von einem, der auszog, um draußen zu schlafen ; Wigald Boning

"Zelten – da denkt man an Sommerurlaub, romantische Abende am See, an Lagerfeuer, Luftmatratzen und Grillwürstchen. Vielleicht noch an Mücken. Was aber, wenn das Zelt zum Schlafplatz im Alltag wird? Und zwar über Herbst und Winter hinweg, bei Wind und Wetter, über 200 Nächte am Stück? Wigald Boning probiert es aus. Er sagt Matratze und Federbett ade und schläft draußen: auf Campingplätzen und in Flussbetten, auf Häuserdächern und Balkonen, am Strand und auf Parkbänken. Was er dabei erlebt und welcher Traum dabei in Erfüllung geht, erzählt er in diesem Buch."

Die Geschichte

Im Sommer 2015, der (nicht nur) in München außerordentlich heiß war, beschloss Wigald Boning das erste Mal, unter freiem Himmel zu übernachten. Sehr kurzentschlossen übernachtete er nahe der Isar auf einer kleinen Insel, bald Boning-Insel getauft. Aus dieser Idee entstand ein Projekt, in dem der Schauspieler, Komiker und Sportler mehrere Monate lang draußen schlief.
Wigald Boning beschreibt in seinem Buch nicht nur skurrile und abenteuerliche Ereignisse an den verschiedensten Orten der Welt, er beschreibt auch die Ausrüstung, die Probleme und philosophiert darüber, wie man auf so etwas kommt - und wie man dann mit so einem Plan umgeht.

Die Bewertung

Mit sehr intelligenten und vor allem unterhaltsamen Texten unterhält Wigald Boning mit seinen Zelt-Abenteuern. Für jemanden, der es ihm gern nachmachen würde, hat er Tipps und Tricks parat, er berichtet aber auch von Schwierigkeiten, besonderen Momenten und vor allem den Begegnungen - auf Campingplätzen, in der freien Natur, an besonderen Stätten (wie dem Stadion von Werder Bremen). Daneben berichtet er von den vielfältigen Reaktionen, mit denen er sich konfrontiert sah (angefangen über Fragen zur Kälte, zur Hygiene und zum großen "Warum?"). Außerdem nimmt er den Leser mit auf eine Reise durch den Alltag eines (selbst betitelten) B-Prominenten: Fernsehsendungen, Auftritte des eigenen Programms, sportlicher Alltag und spontane Reisen (nach denen man selbst unbedingt losreisen möchte zu den Shetland Inseln).
Wigald Bonings Buch ist kurzweilig und interessant, gespickt mit dem Humor, den man von ihm aus dem Fernsehen längst kennt.
Meine heimlichen Highlights fußen im Übrigen auf Erinnerungen an die Sendung "Genial daneben", denn Herr Boning benutzt im Zelt beispielsweise einen Reichweitenverlängerer, den es in der Sendung einst zu erraten galt: Vornehmlich für Piloten zur Aufbewahrung des Urins auf langen Reisen...

4,5 von 5 Punkten

Montag, 14. August 2017

» Die Diagnose: Wenn Ärzte zu Detektiven werden - rätselhafte Krankheiten und ihre Ursachen ; Anika Geisler (Hrsg.)


"Eine Schlange im Bauch, ein Zahnstocher in der Leber, ein Ballon in der Luftröhre: Manchmal verbergen sich hinter quälenden medizinischen Beschwerden bizarre Erklärungen. Jede Woche berichten Ärzte im Magazin stern von ihren außergewöhnlichsten Fällen. Die Rubrik »Die Diagnose« gehört zu den beliebtesten Seiten der Zeitschrift. Erstmals zusammengefasst in einem Buch erzählen Mediziner von Patienten, die an rätselhaften Symptomen leiden und deren ungewöhnliche Krankengeschichten dank akribischer Detektivarbeit zu einer überraschenden Auflösung kommen."

Die Geschichte

Anika Geisler sammelt in diesem Band die Berichte verschiedenster Ärzte zu mysteriösen Krankheitsgeschichten und der Weg der Mediziner zur Erkenntnis. Dabei geht es des Öfteren über völlig kuriose Symptome, von denen die Patienten gequält werden, bis hin zu Krankheitsbildern, die auf den ersten Blick eindeutig sind, dann aber zu einer Odyssee führen, wenn es doch nicht ganz so eindeutig ist und erst der richtige Behandlungsweg gefunden werden muss.
In diesem Buch werden die verschiedenen Berichte zusammengetragen, die sonst vom Stern in der Rubrik "Die Diagnose" publiziert werden, sodass man einen interessanten Einblick in die Welt der Mediziner erhält, die man sonst nur von der anderen Seite kennt - und hoffentlich auch nie aus einer so mysteriösen Perspektive.

Die Bewertung

Anika Geisler und andere Autoren haben die Berichte von Medizinern aufgenommen und zusammengetragen. Jeder Bericht ist nur etwa drei Seiten lang, er wird mit einer kurzen Zusammenfassung eingeleitet.
Leider habe ich nach wenigen Berichten aufgehört, diese einführenden Zeilen zu lesen, da sie teilweise irreführend waren und zudem einen gewissen Überraschungseffekt genommen haben.
Zudem waren die Berichte aufgrund ihrer Kürze und der Tatsache, dass sie von Medizinern geschrieben wurden, auch recht nüchtern. Interessant und spannend war es natürlich trotzdem, aber ein bisschen medizinisches Hintergrundwissen wäre in vielen Fällen hilfreich gewesen, um zu verstehen, was genau im Sachverhalt so interessant/kompliziert/erstaunlich/mysteriös gewesen ist. So bleiben am Ende viele kurze Berichte, die auch durchaus kurzweilig waren, aber für jemanden, der im medizinischen Bereich kaum Ahnung hat, war es irgendwann zu viel an Information für eine schöne Lese-Runde.

3 von 5 Punkten

Dienstag, 20. Juni 2017

» Meilenweit für kein Kamel ; Bernhard Hoëcker & Tobias Zimmermann

"Die verrückteste Rallye der Welt.
Ist es eine gute Idee, mit einem 20 Jahre alten Auto 6500 Kilometer vom beschaulichen Allgäu in die jordanische Wüste zu gondeln? Bernhard Hoëcker meinte: Ja! Zusammen mit seinem Freund Tobias Zimmermann stürzte er sich in ein irrwitziges Unterfangen – die Allgäu-Orient Rallye: Fest stand das Ziel (Amman), der Siegpreis (ein Kamel) – und welche Straßen NICHT benutzt werden durften: alle Verkehrswege, die ein reibungsloses Fortkommen garantierten. Ein Abenteuerbericht voll witziger Begebenheiten, absurdem Wissen und skurriler Reiseimpressionen aus Okzident und Orient."
 

Die Geschichte

Einmal im Jahr findet die Allgäu Orient Rallye statt, bei der in Autos, die mindestens 20 Jahre alt sind oder nachgewiesen nicht mehr Wert als etwa 1000,00 EUR wert sind, die Strecke vom Allgäu in den Orient abgefahren wird - mit verschiedenen Auflagen und Aufgaben, außerdem dem verlockenden Preis von einem Kamel für den Sieger. Gemeinsam mit fünf Freunden machte sich Komiker Bernhard Hoëcker in drei Autos auf den Weg: Gegründet war das Team StaubMaul, das auf den Nebenstraßen der Welt den Weg antrat, denn die Autobahnnutzung ist verboten. Es müssen nicht alle Autos ins Ziel kommen, wohl aber alle Fahrer - und im Ziel werden die Autos dann für einen guten Zweck gespendet. Übernachtet werden darf nur da, wo pro Person nicht mehr als 10 EUR investiert werden muss - und natürlich ist es verboten, mit einem Navigationsgerät den Weg zu finden.
Eine Menge Regeln, ein großer Haufen Vorbereitungen und dann ist es schließlich so weit: Das Team StaubMaul macht sich auf den Weg. Unterwegs muss pro Land von einem Einheimischen der Text der Nationalhymne oder die Partitur aufgegabelt werden, später auf der Reise warten noch weitere Aufgaben auf die Rallye-Teilnehmer. Von den Abenteuern der sechs Reisenden liest man in diesem Werk von Bernhard Hoëcker.

Die Bewertung

Es ist ein Reisebericht der besonderen Art - zum einen, weil es eine ungewöhnliche, spannende Reise ist, und zum anderen, weil Bernhard Hoëcker gemeinsam mit Tobias Zimmermann in unverkennbarer Weise davon berichtet - meist abwechselnd beschreiben sie den Verlauf eines Tages, scheuen sich jedoch nicht davor, sich gegenseitig mit Anmerkungen zu unterbrechen. Es ist zeitweise, als würde man einem Schlagabtausch lauschen.
Sie berichten von den Herausforderungen der Reise, den Aufgaben unterwegs und der steten Suche nach einer günstigen Übernachtungsmöglichkeit. Dies alles ist von Bernhard Hoëcker in gewohnt humoristischer Manier beschrieben, sodass aus einem einfachen Reisebericht ein Blick hinter die Kulissen einer Rallye und ein faszinierender Einblick in fremde Kulturen wird. Denn natürlich führen die diversen Aufgaben unterwegs dazu, dass das Team StaubMaul nicht einfach nur Länder durchquert, sondern ins Gespräch kommt.

5 von 5 Punkten.

Mittwoch, 3. Mai 2017

» Jäger des versteckten Schatzes ; Ingo Oschmann

"Die neue Massenbewegung Geocaching beweist, dass draußen sein nicht nur gesund ist, sondern auch richtig Spaß machen kann: Allein hierzulande liegen etwa 300.000 ungehobene Schätze, sogenannte Caches, die es mithilfe von GPS-Gerät und Online-Hinweisen zu fi nden gilt. Egal, ob allein, mit der ganzen Familie oder dem Kegelclub, der passionierte Outdoor- Schatzsucher Ingo Oschmann zeigt auf verständliche und unterhaltsame Weise, wie noch aus dem letzten Couch-Potato ein echter Indiana Jones wird."

Die Geschichte

... ist hier eigentlich keine Geschichte. Dieses Buch ist vor allem eines: Ein allumfassender Ratgeber zum Thema Geocaching, eine Anleitung und eine Sammlung von Anekdoten, die Ingo Oschmann selbst beim Geocachen erlebt hat.
Er bringt sein Hobby den Menschen näher: Beschreibt die Herkunft und die Entwicklung bis heute, gibt eine Schritt für Schritt Anleitung für den allerersten Geocache als Anfänger, beschreibt die unterschiedlichen Arten von Caches, die auf der Welt versteckt sind, und erklärt auch, was man als Cacher wissen und besitzen muss, damit man am Ende immer wieder sicher nach Hause findet.

Die Bewertung

Für mich als begeisterte Geocacherin ist es auf der einen Seite eine gute Anleitung, ein Rückblick auf die Anfänge des Hobbys, ein Nachschlagewerk und viel Theorie.
Aber es ist eben auch das Buch eines Comedians - und das merkt man. Es ist voller Witz geschrieben, begeistert einen Geocacher noch ein bisschen mehr für sein Hobby und macht in meinen Augen auch jemanden neugierig, der mit GPS Geräten und Suchen im Wald bisher noch nichts am Hut hatte.
Schön sind die Anekdoten, die erfolgreichen und auch jene, die von gescheiterten Suchen handeln, die einen an die eigenen Erlebnisse erinnern. Besonders fasziniert hat mich das Kapitel über die sogenannten Mystery-Caches, bei denen der Geocacher selbst erst einmal rätseln muss, bevor er überhaupt in die Natur kann.
Empfehle ich also dieses Buch, empfehle ich auch gleich das Geocaching selbst!

5 von 5 Sternen.

Mittwoch, 15. März 2017

» Frühstück mit Elefanten - Als Rangerin in Afrika ; Gesa Neitzel



"Gesa Neitzel wagt sich von Berlin in den Busch. Ihr Ziel: die Ausbildung zur Safari-Rangerin in Afrika. Das bedeutet zwölf Monate in einem einfachen Zeltlager. Ohne Internet, ohne Badezimmer, ohne Türen — dafür aber mit Zebras, Ameisenbären und Skorpionen. Die Ausbildungsinhalte bestehen aus Fährtenlesen, Überlebenstraining, Schießübungen. Wie schlägt sich eine junge Frau in dieser fremden Welt? Kann sie sich auf ihre Instinkte verlassen? Funktionieren die eigentlich noch? Sie erzählt von atemberaubenden Begegnungen mit Elefanten und Löwen, vom Barfußlaufen durch die Savanne, von langen Nächten unterm Sternenhimmel — und von einem Leben, das endlich richtig beginnt."






Die Geschichte

Gesa fühlt sich in ihrem Berliner Alltag nicht wohl - und das, obwohl eigentlich alles gut läuft. In ihr ist Reisesehnsucht, Afrikasehnsucht. Und dann ist da plötzlich die Idee in ihrem Kopf, auf die sie dann hinarbeiten kann: Eine Ranger-Ausbildung in Afrika.
Es ist ein detaillierter Bericht über Monate in Zelten, nahe an der Natur und den Tieren Afrikas. Der Kampf, hunderte Vogelnamen und -stimmen zu lernen für einen Test, Fahrten durch die wilde Natur Afrikas, das Aufeinandertreffen von den verschiedensten Menschen aus unterschiedlichsten Herkunftsländern. So hart das Leben hier auch sein kann, Gesa fühlt sich angekommen, arbeitet auf ein Ziel hin und findet ein Gleichgewicht. Sie absolviert die Prüfung zum Guide, der Safari-Touren mit dem Auto begleiten darf, ist zu dem Zeitpunkt aber schon sicher: Jetzt möchte sie auch die nächste Stufe schaffen: zu Fuß geführte Touren. Erst einmal jedoch absolviert sie ein Praktikum mit einer Elefanten-Initiative, die daran arbeitet, die großen Riesen nach Namibia zurückzuführen. Es ist eine intensive Erfahrung, obwohl sie nur einmal die Woche duschen kann und die Arbeit hart ist.
Es folgen Kurse in Fährtenlesen und auch im Schießen - für eine Frau ist das Gewicht der Waffe eine Herausforderung, beinahe mehr jedoch ist es Kopfsache, ob man es überhaupt schafft zu schießen, immerhin würde man auf ein wildes Tier schießen - das sich im schlimmsten Fall nur selbst verteidigt.


Die Bewertung

Man ist mit Gesa Neitzels Worten direkt mit nach Afrika gereist. Das Buch ist nicht einfach ein Sachbuch mit einem Erfahrungsbericht, wie es ist, als angehende Rangerin in Afrika zu leben. Das Buch ist lebendig und alles andere als sachlich, es zeigt die faszinierenden, gefährlichen, wilden und die wunderschönen Seiten der Natur, führt einen in eine Welt, die man gar nicht kennt - und sich auch nicht vorstellen kann, während man mit einer Tasse Tee auf dem heimischen Sofa hockt und außer Tauben kaum je einmal ein "wildes" Tier zu Gesicht bekommt. Spätestens dieses Buch weckt in einem die Sehnsucht nach der Welt und der Natur - und weil es eine Menge Mut kostet, ebenso wie Gesa den Alltag hinter sich zu lassen, kann man sich immerhin mit ihren Schilderungen, ihrer Liebeserklärung an die Weite Afrikas, mitten hinein in die Safari träumen.

5 von 5 Sternen.